(lid) – Die repräsentative Bevölkerungsumfrage „Waldmonitoring soziokulturell“ hat ergeben, dass die Schweizer Bevölkerung häufig Wälder besucht und diese schätzt.
95 Prozent der Befragten erlebten die Waldbesuche als entspannend, wie das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in einer Medienmitteilung schreibt. Allerdings führten unterschiedliche Nutzungen vermehrt zu Konflikten. Die Mehrheit der Befragten zeigte ein breites Verständis für die Waldleistungen und war der Meinung, dass diese auch etwas Kosten dürfen. Stärker im Bewusstsein als in der letzten Umfrage von 1997 war die Holzproduktion. 83 Prozent halten diese für wichtig für die Wirtschaft. 22 Prozent möchten eine intensivere Nutzung, 1997 hatten dies noch 45 Prozent gefordert.