(lid) – Der Nahrungsmittelpreis-Index der FAO lag im Dezember 2011 bei 211 Punkten, 2,4 Prozent weniger als im Vormonat bzw. 11,3 Prozent weniger als im Februar. Dennoch verharren die Preise auf Rekordniveau.
Ende 2011 lagen die Preisindices für Zucker, Getreide, Öle und Fette im Vergleich zum Jahresbeginn deutlich tiefer. Der Index für Milchprodukte näherte sich nach einem Höhenflug im Frühling und Sommer Ende 2011 dem Wert von Anfang Jahr wieder an. Die Preise für Fleisch blieben hingegen stabil.
Obwohl der Preisindex in der zweiten Hälfte 2011 gesunken ist, lag er durchschnittlich 23 Prozent über dem Vorjahr, teilt die FAO mit. Mit einem Mittel von 228 Punkten handelt es sich um den höchsten Stand, seit die UNO-Organisation im Jahr 1990 mit dem Aufzeichnen der Nahrungsmittelpreise begann.